Gute Aussichten für Deutschlands Absolventen

Die Staufenbiel Institut GmbH hat auch in diesem Jahr bei Unternehmen nachgefragt, was den Arbeitsmarkt bewegt: Gehälter, Social-Media-Nutzung, Traineeprogramme – das und noch viel mehr wurden unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist die Benchmark-Studie „Staufenbiel JobTrends Deutschland 2016“. Eine Studie, die sicher auch für unsere Leser des Personalmarketingblogs interessant sein sollte.

Welche Absolventen verdienen am besten? Wie gelingt der Einstieg in den Traumjob – und lohnt sich ein Master?

Die Studie „Staufenbiel JobTrends Deutschland 2016“ hat diese und viele weitere Fragen knapp 300 Arbeitgebern mit hohem Absolventenbedarf gestellt. Hier gibt es die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Die Job-Aussichten sind gut für Deutschlands Akademiker – ganz besonders für Wirtschaftswissenschaftler. Sie liegen in der Gunst der Personaler weiterhin vorn: 69 Prozent der befragten Unternehmen suchen Absolventen dieser Fachrichtung. Auf den weiteren Plätzen folgen Informatiker und Ingenieure. Für Absolventen aller Fächer gilt: Beim Großteil der befragten Unternehmen ist der Bedarf an Nachwuchskräften mindestens gleichbleibend oder steigend. Das zeigt sich auch an den rund 17.000 offenen Stellen für Absolventen.

Bei den Abschlüssen steht der Master in der Anerkennung durch Arbeitgeber weiter an der Spitze, das Diplom verliert langsam an Bedeutung. Gute Aussichten gibt es für Bachelor-Absolventen: Zwei Drittel der Unternehmen geben ihnen die gleichen Chancen wie ihren Kollegen mit Master-Abschluss. Allerdings unterscheiden sich die Gehälter häufig: im Schnitt um zwölf Prozent.

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Juristen weiterhin Top-Verdiener

Und wie sieht’s sonst auf den Gehaltszetteln der Berufseinsteiger aus? Rund ein Drittel der Unternehmen zahlt ihnen der Studie zufolge ein Jahresgehalt zwischen 40.000 und 44.999 Euro, bei etwa einem Viertel bekommen Absolventen 45.000 bis 49.999 Euro. Juristen haben weiterhin die größten Chancen auf ein Top-Gehalt: Sogar für Einsteiger sind sechsstellige Jahresgehälter möglich. Zusätzlich locken immer mehr Unternehmen Bewerber mit Firmenwagen: Trotz Klimaschutz und Carsharing-Boom bieten 44 Prozent der Arbeitgeber ihren Angestellten dieses fahrbare Extra.

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Trainee-Programme liegen im Trend – ihnen wurde in der diesjährigen Studie ein Special gewidmet. Mittlerweile stellen 47 Prozent der Arbeitgeber Trainees ein, Bachelor- und Masterabsolventen werden hier weitgehend gleich behandelt – und mehr als die Hälfte der Arbeitgeber stattet ihre Trainees sogar mit unbefristeten Verträgen aus.

Bewerbungen: digital liegt vorn

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Bei den Bewerbungen dient der Postweg langsam aus: 74 Prozent der Unternehmen wünschen sich die Unterlagen von potenziellen Mitarbeitern per Mail, knapp 60 Prozent setzen außerdem auf spezielle Online-Formulare. Zur Personalauswahl nutzen Arbeitgeber verstärkt Assessment-Center – allerdings liegt ein klassisches Vorstellungsgespräch mit Fach- und Personalabteilung weiterhin vorn: Es wird in 82 Prozent der Unternehmen geführt.

Wer in der Bewerbungsphase ist, sollte die sozialen Medien im Blick behalten: Immer mehr Unternehmen sind dort aktiv. 92 Prozent der Arbeitgeber sind bei Xing vertreten und 71 Prozent bei Facebook. Spannendes Detail für alle Absolventen: Zehn Prozent der Arbeitgeber checken die Profile von Bewerbern in sozialen Netzwerken.

Staufenbiel Ergebnisse

Mehr Ergebnisse der Trend-Studie inklusive Download gibt es hier.

Text und Graphiken wurden uns von der Staufenbiel Institut GmbH zur Verfügung gestellt.

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