HR-Blogs kommen (wieder) in Mode

Wenn man die letzten Tage nimmt, scheint das Thema Blogging für den HR-Bereich wieder eine größere Rolle zu spielen.

Yvonne Neubauer von HR inside hatte dazu am 29. September einen lesenswerten Artikel “Unsere HR-Abteilung braucht ein Blog – sicher?” veröffentlicht. Klaus Eck, der PR Blogger, hatte mit “Sind Corporate Blogger austauschbar” einen allgemeineren Ansatz gewählt. Jedoch ist auch diese Fragestellung für alle bloggenden HR’ler ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Mit einer vergleichbaren Fragestellung hatte sich auch schon einmal Robindro Ullah von der Deutschen Bahn bei seinem Artikel “Was ist eigentlich, wenn …” auseinandergesetzt.

Auch bei unserem Personalmarketing Blog müssen wir uns immer wieder die Frage stellen, was ist wenn Jemand einmal ausfallen sollte. Michaela Schröter und ich sind für den Blog verantwortlich und er lebt sehr stark von unserem Engagement. Wie viele bestimmt schon bemerkt haben, kann Michaela derzeit leider nicht so aktiv auf den PM Blog schreiben. Ich weiß, dies ist sehr schade, ist sie doch die bessere Autorin von uns beiden. 😉 Michaela ist derzeit sehr stark in die Entwicklung von Karriereweg, der Vorbereitung der Social Media Personalmarketing Conference am 28. Oktober in München, dem Online Magazin HR-szene und wie das gesamte Dreierteam (zusammen mit Bennet Busche) in den weiteren Aufbau von humancaps media eingebunden. Auch eine solche Entwicklung muss in der Planung eines HR Blogs berücksichtigt werden. Ich hoffe auch, dass Michaela bald wieder den einen oder anderen spannenden, sehr gut geschriebenen Artikel hier auf dem Blog veröffentlichen wird. So können wir unsere Vielfalt auf dem Blog wieder noch stärker aufleben lassen.

Ein Blog. speziell im HR-Themenumfeld, lebt wie gesagt sehr stark von seinen Verantwortlichen. Hier einige Beispiele: Uwe Knaus beim Daimler Blog, Klaus Eck beim PR Blogger, Gero Hesse bei Saatkorn, Eva Zils bei online-recruiting.net, Thorsten zur Jacobsmühlen bei blogaboutjob und das Atenta Team um Jan Kirchner und Alexander Fedossov beim Wollmilchsau Personalberater Blog.

Also, was ist dran am HR Blogging. Wir merken in unseren Gesprächen, dass Sie verstärkt von den Unternehmen als Kommunikationstool in Betracht gezogen werden.

Unsere letzten Personaler-Umfragen zum Social Media Recruitment und Social Media Personalmarketing zeigen auch die wachsende Bedeutung der Blogs.

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Wollmilchsau - Das Personalberater Blog_1286718126696 Das Thema Blogs wird auch im Rahmen der Social Media Recruitment Conference von atenta und PERSONALinform am 19. und 20. Oktober 2010 in Hamburg eine bedeutende Rolle haben. Wer es also eine Woche später nicht nach München zur SMPC schaffen sollte, der besucht einfach die SMRC. Oder am besten sind Sie gleich auf beiden Veranstaltungen. Es wird sich lohnen!

Jo Diercks von Cyquest und ich werden am 20. Oktober die Workshops mit dem Thema Blog eröffnen. Ich lade alle zu einem interessanten und intensiven Austausch ein. Lassen Sie uns doch hier schon einmal starten. Dazu habe ich einige Fragen rund um HR Blogs zusammengefasst. Was würden Sie weglassen oder ergänzen? Ich freue mich auf viele Anregungen.

Blog – welche Fragen beschäftigen uns?

  1. Brauchen Sie wirklich einen Blog?
  2. Was für ein Blog? Unternehmens-, Mitarbeiter-, Bereichs- oder Themenblog?
  3. Welches Ziel verfolgen wir mit einem Blog?
  4. Woran erkennen wir den Erfolg?
  5. Wer ist für den Blog verantwortlich?
  6. Ist ein Corporate/HR Blogger austauschbar?
  7. Wie arbeiten Marketing, Unternehmenskommunikation und HR mit den Fachbereichen zusammen?
  8. Funktioniert der Blog auch bei den internen Mitarbeitern?
  9. Wie authentisch kann daher der Blog sein?
  10. Über welche Themen können wir schreiben?
  11. Wie geht man mit Kritik von innen und außen um?
  12. Wie mache ich den Blog bekannt?
  13. Wie binde ich den Blog in meine Karrierewebsite oder andere Social Media Aktivitäten ein?
  14. Wie zeitaufwändig ist so etwas?
  15. Was kostet die Erstellung und der Betrieb eines Blogs?
Comments
6 Responses to “HR-Blogs kommen (wieder) in Mode”
  1. Die für uns wichtigste Frage war: Ziel des Blogs und Zielgruppe. Als HR-Fachverlag sahen wir unseren Personalblog als Marketinginstrument mit Buchauszügen aus unserem Sortiment und als Bindungsinstrument für bestehende Kunden und Werbetool für potenzielle Kunden. Der Conent ist mit Auszügen relativ schnell und in guter Qualität erstellt und wirbt für sich selber.

  2. gisela sagt:

    Diese Fragen beantworten ist bestimmt sehr wichtig. Tolle Liste

  3. Oliver Erb sagt:

    Ich merke bei unserem Blog (www.enbw.com/karriereblog) zum Beispiel, dass regelmäßig Anfragen von Studenten für Seminar-/Bachelorarbeiten, etc kommen, die Hochschulen sich also auch noch immer intensiv mit dem Thema auseinandersetzen.

  4. Jo Diercks sagt:

    Wir stellen schon eine gestiegene Nachfrage nach Corporate Karriere-Blogs fest. In den nächsten Tagen werden zwei aktuelle Beispiele online gehen: http://blog.recrutainment.de/2010/10/22/wie-lassen-sich-blogs-als-instrument-des-employer-brandings-einsetzen/

  5. Dirk sagt:

    Also ich konnte nicht erkennen, dass Karriereblogs nach einer Krise jetzt wieder „kommen“. Natürlich mag die anziehende Konjunktur auch wieder vermehrt Lust auf Blogposts machen. Outplacement ist halt ein Thema, mit dem man schlechte Laune verbreitet…

  6. Ja, und meinen Job & KarriereBlog gibt es auch noch unter http://www.spirofrog.de/blog eher mit dem Fokus junge Karriere.

    Fazit: Blogger sind kaum autauschbar, es sollte immer eine “ Handschrift “ sein :-)

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