Virales Personalmarketing

Heute gibt es mal eine kleine Viral Spot-Show für die Abendunterhaltung 🙂

Immer wieder stößt man im Netz auf brillant gemachte Viral Videos. Oft werden diese von sehr guten Agenturen gemacht, die Ideen sind höchst kreativ.

Zwar braucht es für ein gutes Viral eine sehr gute Idee, in der Produktion müssen diese aber nicht zwangsläufig teuer sein. Was zählt ist allein die Idee. Und die Verbreitung funktioniert von ganz alleine. Wird ein Video als sehenswert erachtet, verbreiten die Konsumenten das Video in Ihrem Netzwerk. Beispielsweise via Facebook. Mit einem Klick können alle Freunde das Video sehen und verbreiten es dann selbst weiter. Und so entsteht quasi ein viraler Selbstläufer.

Besonders clever war  die Idee von Ikea:

Besser kann ein Viral Spot fast nicht gemacht werden. Und das Schöne: Das Video erklärt sogleich wie virales Marketing funktioniert.

Über das Projekt „megawoosh“ wurde lange Zeit im Netz gerätselt. Ist das echt oder Montage. Ich erinnere mich, dass ich in den letzten Wochen öfters über das Video gestolpert bin, denn in zahlreichen Tweets wurde es im Netz verbreitet. Das Geniale daran: Niemand wusste beim ersten Schauen, dass sich Microsoft dahinter verbirgt und nicht nur ein paar „verrückte“ Extremsportler.


Erst nach Ende des Videos, wenn man tatsächlich auf den angegebenen Link klickt, weiß man, dass Microsoft dahintersteckt. Auch hier: Prädikat „clever gemacht“.

Aber eignet sich das Ganze nicht auch für das Personalmarketing?

Ich würde sagen: Unbedingt! Dass auch eine Stellanzeige in Videoform sehr gut ist und tiefere Einblicke in ein Unternehmen gibt, habe ich bereits in meinem Artikel berichtet.

Aber auch Viral Videos, die sich in eine Employer Branding-Kampagne einfügen, können untern Umständen sehr wirkungsvoll. Das folgende Video der schwedischen Unternehmensberatung altran ist ein gutes Beispiel dafür, wie man sehr unterhaltsam auf Vakanzen im eigenen Unternehmen aufmerksam machen kann. Wer möchte seinen CV nicht an ein derart hippes Unternehmen senden.

Natürlich sind diese drei Videos Beispiele für aufwändig produzierte Videos.  Spontan fragt man sich, warum einem selbst solche tollen Ideen nicht „einfach so“ kommen. Aber ich bin sicher, es steckt sehr viel Arbeit und Kreativleistung bei der Ideenfindung für derartige Videos dahinter. Das tröstet 🙂

Wer sich keine große Kreativabteilung darauf ansetzen möchte, einen Viral Spot zu drehen und auch keinen spontanen Geistesblitz hat, sollte wohl mit einer „einfachen“ Präsentation einer Vakanz per Video anfangen. Auch wenn hier der virale Effekt ausbleibt, vermittelt man so einen guten Einblick in das Unternehmen und weckt Neugierde bei den Bewerbern.

Bei saatkorn bin ich auf ein gutes Beispiel gestoßen, dass auch einfach und günstig gemachte Videos ohne eine dieser brillanten Ideen mit Sicherheit erfolgreich sein können.

Was heute noch fehlt ist ein kommunikativer Anlaufpunkt im Netz, an dem alle Informationen zum Arbeitgeber, zu speziellen Positionen, Videos zu Karriereoptionen in Konzernen, Unternehmen oder Agenturen und klassische Profilinformationen gesammelt dargestellt werden können. Denn wenn eine gedrehte Stellenanzeige beispielsweise nicht das Potential besitzt im Netz viral verbreitet zu werden, muss ein Anlaufpunkt geschaffen werden. Hierzu entwickeln wir derzeit ein Portal, bei dem wir genau diesen zentralen Punkt im Netz schaffen möchten. Man darf gespannt sein!

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